Snacks die mich fit machen

Müdigkeitseinbrüche treffen mich meistens vollkommen unvorbereitet und schon auf dem Weg zur Kaffeemaschine weiß ich: Das Koffein schafft nur kurzfristig Abhilfe. Müdigkeit und Antriebslosigkeit kommen nicht von ungefähr; sie sind oft Zeichen dafür, dass mit meinem Körper etwas nicht vollkommen rund läuft. Doch was tun, um mich wieder fit und energiegeladen zu fühlen? 

Richtig Essen 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es oft nicht nur daran liegt „was“ ich esse, sondern auch daran, „wie“ ich esse. Rasch neben dem ersten Blick aufs Handy eine Semmel mit Marmelade, dazu ein Kaffee. Wenn das Frühstück dann zu Ende ist, wird das Sättigungsgefühl irgendwie „mitregistriert“. Trotzdem wundere ich mich oft darüber, dass ich nach spätestens zwei Stunden lasch im Büro sitze und nicht weiß, wie ich die Zeit bis zum Mittagessen ohne Chips, Schokolade und Co überstehen soll.

Indem ich bereits mit der ersten Mahlzeit des Tages meine Kraftreserven auffülle, durchbreche ich den Kreis. Over night oats, Haferbrei und frisches Obst, ein großes Glas Wasser, frische Früchte und ein bisschen Zeit, um das Essen zu genießen, sind heute mein erster Schritt in den neuen Tag.

Wenn mittags ein frischer Salat und gekochtes Gemüse oder eine Portion Reis mit Tofu und frischem Obst folgen, dann überstehe ich die Stunden nach dem Essen relativ problemlos. Ohne Snacks geht es jedoch auf keinen Fall. Darum habe ich mich auf die Suche nach gesunden und effektiven Snacks gemacht und bin fündig geworden.

Yay.

Sind Snacks per se schlecht?

Es sind Mythen, die sich hartnäckig halten: „Snacks machen dick. Snacks für Zwischendurch sind ungesund.“ Die Wahrheit ist jedoch, dass es nur darauf ankommt, was wir zwischendurch zu uns nehmen und nicht die Tatsache, dass wir es tun. Denn selbst wenn wir uns mittags sattessen, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass wir am Nachmittag einen Snack benötigen. Genau dann gilt es jedoch einen Snack zu wählen, der uns Energie gibt, die lange hält. Energie, die uns aktiviert und unseren Organismus ankurbelt.

Gesunde Snacks für Zwischendurch.

  1. Trinke viel Wasser: Wasser zu trinken ist wichtig. Ohne Wasser steht unser Körper still. Wasser kurbelt unseren Stoffwechsel an. Es befindet sich in jeder Zelle unseres Körpers, regelt unsere Temperatur, versorgt unser Hirn, unsere Schleimhäute und unsere Verdauung. Auch unsere Haut profitiert von Wasser, denn wenn wir ausreichend trinken, wird sie reiner und strahlender.
  2. Statte dich mit Cashewkernen aus: Vor allem Vegetarier*innen und Veganer*innen schwören auf die vitalstoffreichen und wohlschmeckenden Kerne. Sie versorgen dich nicht nur mit ausreichend Eiweiß (Cashewkerne bestehen zu nahezu 20 Prozent aus Eiweiß und zählen damit zu den hochwertigen pflanzlichen Proteinquellen), ihr auffallend hoher Gehalt an L-Tryptophan unterstützt die Herstellung des Glückshormons Serotonin. Genau das brauchen wir, wenn wir uns schlapp und müde fühlen.
  3. Rohkost für Zwischendurch: Rohkost ist der ideale Snack für Zwischendurch, denn Rohkostgemüse enthält sowohl stoffwechselanregende Ballaststoffe als auch zahlreiche Nährstoffe und Vitamine. Solltest du dich also müde und schlapp fühlen, dann greife am besten zu den fitmachenden Gemüsesticks.
  4. Lass es krachen im Mund: Lebensmittel, bei denen man kräftig kauen muss, machen munter. Warum? Belebend wirkt beim Knacken und Kauen die einsetzende Durchblutung im Kopf. An Tagen, an denen du dich müde und schlapp fühlst, solltest du daher verstärkt Gemüse oder Obst essen. Der zusätzliche Vorteil: Obst und Gemüse versorgen deinen Körper mit zahlreichen wichtigen Vitaminen und die kann dein energiebegieriger Körper gerade ausgesprochen gut gebrauchen.
  5. Mineralien die den Körper aufwecken: Antriebsschwäche ist manchmal auch ein Zeichen fehlender Mineralien. Fehlt dem Körper etwa Magnesium, dann fühlt man sich erschöpft, müde, reizbar. Auch Eisen- und Kalziummangel können die Energiereserven angreifen. Versuche Lebensmittel in deinen Alltag einzubauen, die reich an diesen Mineralien sind. Petersilie, Amarant, Sojabohnen, Fenchel oder Brokkoli zum Beispiel aber auch Vollkornflocken, grünes Gemüse oder Hülsenfrüchten führen zum gewünschten Erfolg

Die Sache mit den B Vitaminen

Sie wirken stoffwechselaktivierend. Sie sind wichtige Regulatoren im Fett-, Kohlenhydrat-und Eiweißstoffwechsel. Sie sind wichtig für die Blutbildung und man nennt sie auch Radikalenfänger. Die großartigen B-Vitamine. Den meisten Veganern und Veganerinnen sind sie bereits bekannt und vertraut. Ein Mangel an B Vitaminen kann nicht nur Stimmungstiefs sondern weitreichende gesundheitliche Folgen hervorrufen. Das Problem ist, die Vitamine kommen vor allem und reichlich in Fleisch oder Milch vor. Nutztiere erhalten während der Haltung Vitamin B12 über ihre Nahrung, diese geben sie dann in Form von tierischen Produkten (Fleisch und Milchprodukte) an den Omnivoren weiter. Um eine ausreichende Nährstoffversorgung mit B12 zu gewährleisten, eignen sich für Veganer*innen Nahrungsergänzungsmittel. Vor allem das sehr wichtige Vitamin B12 wird bereits in Zahnpasten angereichert und findet sich oft auch bereits in Pflanzenmilch wieder.

Auf die Bewegung nicht vergessen

Bei allen Vorkehrungen, die man im Bereich der Ernährung treffen kann, sollte man auch ein ausreichendes Maß an Bewegung nicht vergessen. Denn den Kreislauf in Schwung bringt eine regelmäßige Dosis Sport und Bewegung allemal.

Wenn Wasser, Nüsse, Obst und Co. das Tief nicht besiegen, dann lohnt es sich für mich fünf Minuten an der frischen Luft zu verbringen oder mich einmal ausgiebig zu dehnen und zu strecken.

Quellen:
https://www.vegan.at/vitaminb12
https://www.webmd.com/diet/features/rt-power-snacking#1

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